Meine Werkzeugkiste für den Alltag
Diese Werkzeugkiste habe ich gebaut, damit ich meine Japansägen und einige andere Werkzeuge mitnehmen kann. Wie oft habe ich schon damit ausgeholfen beim Umziehen, bei der Möbelmontage oder gar beim Ablängen von einem Schreibtisch auf die richtige Dimension.
Meine «Männerhandtasche»
Manche Leute kennen diese Bauform von hölzernen Bierkästen. Diese Ausführung ist allerdings stabiler gebaut, hat metallische Ecken bekommen und einen Eschenholzgriff. Die Kiste ist lang aber recht schmal, was das Tragen stark erleichtert. Da ich sie mit Nadelholz gebaut habe, ist sie auch einigermassen leicht. Der Traggriff ist von einem ausgedienten alten Besen, welcher nun ein zweites Leben in der Werkzeugkiste führt. Der Boden ist verstärkt durch zwei quere Leisten. So kann die Kiste auch problemlos mal auf nassem Boden stehen ohne dass der Boden gleich Wasser zieht. An den Leisten habe ich dauerhafte Gummifüsse angeschraubt. Gefüllt mit Werkzeugen übersteht die Kiste auch eine Autofahrt im Kofferraum ohne umzukippen. Dauerhaft möchte ich meine Werkzeuge aber nicht da drin transportieren wegen dem Zerkratzen.
Unterdessen habe ich bereits eine zweite solche Werkzeugkiste gebaut, welche ich verschenkt habe. Diese ist allerdings etwas kürzer und für den sporadischen Gebrauch im Alltag gedacht. Gefüllt mit den wichtigsten Werkzeugen gab die Werkzeugkiste ein schönes Weihnachtsgeschenk ab.
Das beste an dieser Kisten sind die vielen Komplimente, welche ich von den Leuten bekomme, wenn sie die Kiste sehen. Jeder möchte sie dann probehalber auch gleich mal in die Hände nehmen. Ich muss wohl bald einen Bauplan dafür zeichnen.
Selbermachen bringt’s!