Zvex Seekwah
Testbericht
Funktionalität
- Speed
- 8 Filter-Regler und zugehörige LEDs
- Fusstritt-Schalter
Schaltung
Die genaue Schaltung liegt mir nicht vor. Ein Octal Counter Chip, welcher die einzelnen Trim-Potentiometer der Filterstufen umschaltet, wird wohl drin sein. Gleichzeitig werden diese Potentiometer die zugehörige LED steuern. Dunkel ist hochohmig, hell ist niederohmiger. Eine witzige Idee.
Design und Verarbeitung
Ein typisches Hammond Gehäuse eines typischen Boutique-Effekts. Die handbemalten Motive sind und bleiben Geschmackssache. Für mich sehen sie eher etwas peinlich aus und wie ein Spielzeug. Dies bleibt wohl jedoch das Markenzeichen von ZVEX. Jeder kennt es, jeder erkennt es. Die Trimmpotentiometer gefallen mir nicht wirklich. Zu nahe beieinander und zu klein um ein Setting sauber einzustellen. Tja, anders wird es nicht möglich sein, bei diesem Formfaktor derart viele Potentiometer unter zu bringen. Wenn man bedenkt was 9 richtige Potentiometer MIT Knöpfen zudem kosten würden…
Sound
Der Sound tönt erfrischend anders. Verspielt, ungehört speziell. Die Tonqualität ist gut und ich konnte kein abnormal starkes Rauschen feststellen. Die Idee, dass die Anzahl der Stufen umgestellt werden kann finde ich ein nettes Feature. Wenn ich mir jedoch vorstelle, dieses Gerät an einem Gig bei zwei verschiedenen Songs zu verwenden kommen Fragezeichen auf. Entweder wird dann nur der Speed verstellt oder es müssen alle Regler neu eingestellt werden zwischendurch. Das macht wohl keiner.
Fazit
Ich sehe diesen Effekt eher im Tonstudio, für Keyboarder oder Sound-Nerds. Trotz allen Einstellmöglichkeiten für mich kein «will ich haben» aufgetaucht.