MXR Micro Flanger (M152)
Testbericht
Sound
Lange konnte ich nicht genug kriegen vom Ibanez FL99. Tatsächlich ist er noch immer im Gebrauch. Für den Live-Einsatz reicht mir der MXR Micro Flanger. Mag sein dass ich ein kleiner MXR-Fanboy bin – der Micro Flanger ist aber ein grosser Wurf! Mit nur einem Regler für den Speed kling er für mich einfach so, wie es sein soll. Die Intensität stimmt, der Range stimmt und der Speed lässt sich innerhalb eines absolut sinnvollen Bereichs einstellen. Wer dennoch mehr Funktionalität und Einstellmöglichkeiten sucht, kann sich beim MXR Flanger M117 bedienen. Dieser hat vier Regler: Speed, Manual, Width und Regen.
Nach einiger Spielzeit mit dem Micro Flanger ist mir aufgefallen, dass die Ausgangslautstärke leicht erhöht ist. Ist das ein Designfehler oder so gewollt? Macht es einen Unterschied, wenn der Flanger am Anfang der Effektkette eingeschlauft wird oder mittendrin oder am Ende? Da mich dies nicht stört, respektive ich es als nettes Feature auffasse, belasse ich alles wie’s ist. Andernfalls kann man sich hier mit einem vorgeschalteten Trimmpotentiometer oder einem Spannungsteiler behelfen. Das Rauschen dieses Effekts hält sich übrigens sehr in Grenzen. Aus meiner Sicht vollig ausreichend.
Fazit
Alles in allem ein extrem gelungener Effekt. Einziger Wermutstropfen für einige Gitarristen ist wohl der erhöhte Ausgangspegel. Möglicherweise hat MXR dies unterdessen bei neueren Micro Flanger Revisionen bereits behoben?